Die Preisrichter informieren

Mitteilung an alle Vereins-Tätowierer und Züchter

In Artikel  14 des Zucht- und Tätowier-Reglements ist beschrieben wie tätowiert werden muss:

Ins linke Ohr: die Ziffer des Geburtsmonats und des Geburtsjahres, sowie das Vereinszeichen. ( z.B.: ein Tier wurde im Januar 2015 geboren im Verein Mersch (ME). Dann wird das Tier mit 1 5 ME, tätowiert).

Ins rechte Ohr kommt die laufende Nummer des Zucht-und Tätowier-Buches, und das Schutzzeichen „X“ (z.B.: 345X).

Da in den letzten Ausstellungssaisons vermehrt festgestellt wurde, dass Tiere nicht korrekt oder nicht vollständig, nicht lesbar oder in den falschen Ohren tätowiert sind, möchten wir darauf hinweisen dass dies dazu führt dass solche Tiere auf Ausstellungen nicht bewertet werden.

Beispiele: Das X wurde vor die laufende Nummer tätowiert. Es wurde in Spiegelschrift tätowiert (die Nadeln müssen an der Innenseite des Ohres sein). Das Vereinszeichen fehlt. Das X fehlt (außer bei fehlfarbigen Tieren). Unvollständige Ziffern oder Buchstaben. Falsche Jahres- oder Monatsangabe. In einem Wurf mehrmals die gleiche laufende Nummer tätowiert.

Es ist unerlässlich das Tätowieren der Tiere sehr sorgfältig vorzunehmen um solche Fehler zu vermeiden. Das Tier wird bestraft für die Fehler die wir begehen.

Siehe Artikel 17 des Zucht-und Tätowier Reglements:

Nichttätowierte Tiere sind von allen durch die USAL genehmigten Bewertungen ausgeschlossen. Nichttätowierte Tiere dürfen nicht nachtätowiert werden.

Ein Tier mit unlesbarer Tätowierung wird auch als nichttätowiert angesehen und kann so nicht in die Zucht aufgenommen werden. In diesem Fall darf das Tier jedoch nachtätowiert werden.

Beim Nachtätowieren ist jedoch darauf zu achten dass die neue Tätowierung einwandfrei zu lesen ist. Besser ist es allemal gleich alles richtig zu machen.

Wir empfehlen  die Tätowier-Ziffern, sowie auch das Gegenstück aus Kunststoff der Tätowier-Zangen, gelegentlich zu ersetzen, da diese doch mit der Zeit abnutzen und eine einwandfreie Tätowierung nicht mehr möglich ist. Ältere Zangen sollten ersetzt werden.

  

Mitteilung an alle Züchter, Aussteller und Ausstellungsleiter

  1. Wir haben festgestellt dass beim Schaufertig machen immer häufiger versäumt wird die Geschlechtsecken zu säubern und die Krallen zu schneiden.

Dies führt zu Punktabzug in Position 7.

  1. Stark verschmutzte Tiere soll man nicht ausstellen, denn sie werden nicht bewertet.
  2. Bei der Anmeldung der Tiere zu einer Ausstellung ist darauf zu achten, dass die Rasse und der Farbenschlag korrekt bezeichnet werden.

Bei falscher Angabe werden die Tiere nicht bewertet da sie den Angaben auf der Bewertungskarte nicht entsprechen (Vermerk auf der Karte: entspricht nicht der angegeben Rasse oder Farbe).

Beispiel: bei der Farbbezeichnung Grau ist unbedingt zu vermerken ob es sich um wildgrau, hasengrau, eisengrau oder dunkelgrau handelt. „Grau“ allein genügt nicht.

Beispiel: ob es sich bei einer Rasse um Farbenzwerge oder Widderzwerge resp. Kleinwidder handelt muss auch angegeben werden. Die „Rassebezeichnung“ allein oder „Widder“ allein genügt nicht.

Man schreibt ja auch nicht z.B.: „Lohkaninchen“, „Kleinsilber“, „Rex“ oder „Wiener“ ohne Farbangabe.

Wenn aus irgendwelchem Grund Tiere durch Tiere anderer Rassen ersetzt werden, muss das auch vor der Bewertung auf der Bewertungskarte geändert werden, da sonst durch eine falsche  Rassenangabe die Tiere nicht bewertet werden.

  1. Um einen reibungslosen Ablauf der Bewertungsarbeit zu ermöglichen, sollen auf Ausstellungen die Kaninchenrassen in der Reihenfolge eingeteilt und ausgestellt werden, wie sie im Luxemburger Kaninchenstandard aufgeführt sind.